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Treppen und Treppenlift

Innen- und Außentreppen

Beim Begriff „Treppe“ denken die meisten Hausbauer in erster Linie an die Verbindung zwischen den verschiedenen Stockwerken im Innern des Hauses. Bei sehr vielen Häusern befindet sich jedoch bereits im Außenbereich eine kleine Treppe, welche zur Haustür führt.

Bei allen Außentreppen ist darauf zu achten, dass sie aus einem Material hergestellt werden, welches witterungsbeständig ist, zudem muss das Regenwasser schnell ablaufen können. Die Nässe auf einer Treppe im Außenbereich kann leicht zu einer Rutschgefahr führen, die sich durch den Einsatz von möglichst rutschfestem Material vermindern lässt. Im Winter muss eine Außentreppe besonders sorgfältig von Eis und Schnee befreit sowie gestreut werden, da Menschen auf einer Treppe eher zu Fall kommen als im ebenen Gelände. Bei vielen Häusern wird bei der Außentreppe auf einen Handlauf verzichtet, da dieser nach landläufiger Meinung dazu führt, dass ein Haus beim ersten Anblick als weniger imposant empfunden wird. Dieser Verzicht ist bei privaten Ein- und Zweifamilienhäusern zwar in allen Bundesländern statthaft, aus Sicherheitsgründen sollte jedoch immer ein Handlauf angebracht werden. Der schönste Baustoff für eine Treppe ist im Außenbereich ist Naturstein.

 

Die Feuerleiter ist eine Sonderform der Außentreppe. Sie führt direkt aus dem Gebäude heraus und ist nicht für den regelmäßigen Gebrauch vorgesehen. Hinsichtlich der Frage, ab welcher Geschosszahl und bei welcher Gebäudenutzung ihr Einbau zwingend vorgeschrieben ist, welchen die baurechtlichen Bestimmungen in den einzelnen Bundesländern voneinander ab.

Bei einer Innentreppe ist Holz ein beliebter Baustoff. Eine aus Holz gefertigte Treppe ist nicht nur zweckmäßig, sie kann zugleich ein Gestaltungselement beim Bau des Hauses darstellen.

 

Sicherheit bei Treppen

Die Sicherheitsauflagen unterscheiden sich zwischen den verschiedenen Haustypen und sind auch nicht in jedem Bundesland gleich. Auch dort, wo ein Handlauf nicht zwingend vorgeschrieben ist, empfiehlt sich seine Anbringung, da das Festhalten beim Treppensteigen zumindest ein verbessertes Sicherheitsgefühl vermittelt. Ideal sind an beiden Seiten der Treppe angebrachte Handläufe. Nach maximal achtzehn Stufen soll ein Treppenabsatz vorhanden sein, dieser führt bei einer großen Steigung auch zu einer besseren Platzausnutzung und dazu, dass eine Treppe nicht übermäßig steil gebaut werden muss.

Ausreichend große Stufen sind für die Sicherheit von zentraler Bedeutung.
Besonders Kellertreppen werden oft aus einfachem Beton hergestellt und verfügen über relativ kleine Stufen. Diese Konstruktion bewirkt, dass sowohl Kinder als auch ältere Menschen sie nur zögernd benutzen. Der Einbau einer vollwertigen Kellertreppe erhöht zwar die Baukosten, er macht sich durch den Zugewinn an Sicherheit und Komfort beim Treppensteigen aber bezahlt. Der Sturz auf Beton verursacht in den meisten Fällen stärkere Schmerzen als das Fallen auf Holz, so dass auch für den Keller eine Holztreppe vorzuziehen ist.

Sofern ein Fahrradkeller vorhanden ist, sind Spurrillen zum Führen des Rades neben der Treppe erforderlich.
Zum Speicher führende Treppen werden auch heute noch gelegentlich durch einfache Leitern ersetzt. Die Erfahrung zeigt, dass derartige Sparmaßnahmen dazu führen, den dort befindlichen Raum nahezu zu verschenken, da er nur selten aufgesucht wird. Der Bau einer vollwertigen Treppe zum Speicher macht sich bezahlt.
Das Auslegen der Treppe mit einem speziell dafür hergestellten Läufer kann diese verschönern, diese Maßnahme erhöht jedoch die Stolpergefahr. Von großer Bedeutung für die Sicherheit einer Treppe ist auch die ausreichende Beleuchtung.

Die bundesweit geltenden Ansprüche an die Sicherheit eines Treppenbauwerks sind in der DIN 18065 „Maßgebliche Vorschriften an Treppenbauwerke“ geregelt.
Treppen müssen aus Sicherheitsgründen auch dort als feste Treppen angeboten werden, wo Aufzüge oder Rolltreppen vorhanden sind. Der wichtigste Grund für diese Vorschrift besteht darin, dass elektrische Aufstiegshilfen im Brandfall nicht benutzt werden sollen.
Aus medizinischer Sicht gilt das Treppensteigen als nützlich, da es zu einem hohen Energieverbrauch führt. Die meisten Arbeitsmediziner empfehlen Personen mit sitzender Tätigkeit den grundsätzlichen Verzicht auf die Benutzung von Aufzügen oder Rolltreppen.

 

Die Wendeltreppe

Eine Wendeltreppe sieht sehr schön aus. In engen Wassertürmen ist diese Bauform auf Grund der beengten Platzverhältnisse ebenso unverzichtbar wie in vielen Kirchtürmen. Für das Leben im Wohnhaus ist sie eher unzweckmäßig, da der Zeitaufwand für den Weg zwischen zwei Stockwerken zunimmt. Außerdem stellen Wendeltreppen gelegentlich Menschen vor Probleme, die nicht schwindelfrei sind. Wenn es innerhalb eines Hauses zwei Treppen für die Verbindung von zwei oder mehr Stockwerken gibt, mag eine davon eine Wendeltreppe sein; als einziger Auf- und Abstieg ist sie ungeeignet.

 

Treppenlift

Treppenlift

Vielen Menschen fällt das Treppensteigen im Alter schwer, obgleich sie weiterhin beweglich sind. Damit die vertraute Umgebung nicht alleine wegen der Schwierigkeiten auf der Treppe verlassen werden muss, wurde der Treppenlift oder Treppenlifter erfunden, mit dessen Hilfe Menschen im Sitzen befördert werden. Im Regelfall wird der Treppenlift am Handlauf der Treppe angebracht. Für Rollstuhlfahrer wurden spezielle Modelle erfunden, so dass auch diese über mehrere Etagen leben können.
Treppenabsätze oder einige Kurven im Verlauf der Treppe lassen sich auf technische Weise lösen.
Ein Treppenlift kann von der Pflegeversicherung ebenso wie von einigen Rehabilitationsträgern bezuschusst werden, sofern die Voraussetzungen vorliegen und ein Bewohner zwingend auf ihn angewiesen ist.

 

Der Raum unterhalb der Treppe

Besonders in einem Einfamilienhaus eignet sich der Raum unterhalb der Treppe zur Lagerung von Gegenständen. Der Handel bietet eine große Auswahl an Schränken und Regalen an, welche passend zu dieser Fläche hergestellt sind. In einem Mehrfamilienhaus muss der Raum in der Regel ungenutzt bleiben, da sich die entsprechenden Aufbewahrungs-Einrichtungen nicht wirksam gegen Diebstahl abschließen lassen.

 

Die Gartentreppe

Im Garten lässt sich mit Stufen ein Berggarten nachahmen, im allgemeinen Sprachgebrauch werden alle in einem Garten verbauten Treppen als Gartentreppen bezeichnet.