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KfW – Ökologisch Bauen

Das ökologische Bauen liegt im Trend. Immer mehr Bauwillige beschäftigen sich mit dieser Thematik und richten ihr geplantes Bauvorhaben ökologisch aus. Das heißt sie verwenden natürliche Baustoffe, wie Holz, eine gute Wärmedämmung aus nachwachsenden Dämmstoffen, verwenden beim Innenausbau natürliche Bodenbeläge und für die Bereitung des warmen Wassers eine Solaranlage und letzten Endes auch alternative Heizsysteme. Das ökologische Bauen wird in Deutschland staatlich gefördert.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat entsprechende Förderprogramme, die für die Finanzierung des Neubaus von KfW Energiesparhäusern 40, KfW Energiesparhäusern 60, Passivhäusern und für den Einbau von Heizungssystemen auf Basis erneuerbarer Energien genutzt werden können.

 

spezielle Förderprogramme

Dieses spezielle Förderprogramm kann zur langfristigen Finanzierung von Bauherren genutzt werden und garantiert in den ersten 10 Jahren der Laufzeit des Darlehens eine Förderung aus Bundesmitteln.

Die Förderbedingungen sind für den Laien nicht leicht zu verstehen, werden aber im Merkblatt der KFW umfassend erklärt. So dürfen beispielsweise Energiesparhäuser 40 nur einen primären Jahresenergiebedarf von 40 kWh pro m² der Nutzfläche des Eigenheimes haben. Zusätzlich muss der Transmissionswärmeverlust HAT einen bestimmten Höchstwert um 45 Prozent unterschreiten. Das Ganze muss von einem Sachverständigen (Energieberater) nachgewiesen und belegt werden.

Auch Passivhäuser unterliegen bestimmten Voraussetzungen, die sie erfüllen müssen, um im KfW Förderprogramm für ökologisches Bauen berücksichtigt zu werden.

 

Energiebedarf

Hier darf der Jahresprimärenergiebedarf nicht mehr als 40 kWh pro m² und der Jahresheizwärmebedarf nicht mehr als 15 kWh pro m² betragen. Auch das ist durch einen Sachverständigen nachzuweisen. Ähnliche Bedingungen gelten für die KfW Energiesparhäuser 60, die 60 steht für den Primärenergiebedarf pro Jahr und der Transmissionswärmeverlust muss bei diesen Häusern um mindestens 30 Prozent unterschritten werden.

Die KfW fördert beim ökologischen Bauen auch den Einbau von Heiztechnik, wenn diese auf der Basis von erneuerbaren Energien erfolgt. Dazu gehören Kraft-Wärme-Kopplung und Nah- und Fernwärme bei Neubau, solarthermische Anlagen, der Einbau von modernen Zentralheizungen auf Basis von Gas oder Öl mit neuem Brennwertkessel und Biomasseanlagen. Dazu gehören Zentralheizungen, die nur mit erneuerbaren Energien wie beispielsweise Pellets, Hackschnitzeln oder Biokraftstoffen betrieben werden.

 

Finazierungsmöglichkeiten durch die KfW

Dabei finanziert die KfW im Rahmen der Förderung des ökologischen Bauens bei den Häusern 100 Prozent der Kosten des Bauwerks, maximal 50.000 Euro für eine Wohneinheit und bei der Förderung des Einbaus der Heiztechnik auf Basis erneuerbarer Energien werden 100 Prozent der Kosten der Investition übernommen, jedoch maximal 50.000 Euro für jede Wohneinheit. Das Förderprogramm ökologisches Bauen kann mit anderen Förderprogrammen, die die KfW anbietet, wie beispielsweise das KfW Wohneigentumsförderprogramm, kombiniert werden. Dabei ist zu beachten, dass die Summe der Kredite, Zulagen und Zuschüsse nicht die Gesamtaufwendungen übersteigen.
Ausgeschlossen ist dagegen die Kombination der Förderung von Heizungstechnik mit den Förderungen für Energiesparhäuser.

Bei den Laufzeiten kann der Bauherr zwischen 10, 20 und 30 Jahren wählen, dabei sind in Abhängigkeit von der gewählten Finanzierungslaufzeit auch tilgungsfreie Jahre möglich.

 

Fazit

Die Konditionen für diese Fördermittel sind günstig. Es finden immer die Konditionen Anwendung, die gerade Gültigkeit haben, wenn der Antrag des Bauherrn bewilligt wird. Bei einer gewählten Laufzeit von 10 Jahren ist der Zins für den gesamten Zeitraum festgeschrieben, bei Laufzeiten, die darüber hinaus gehen, wird vor Ende der Zinsbindung von der KfW ein entsprechendes Prolongationsangebot über die Hausbank unterbreitet.

Viele Informationen, die das Programm noch erläutern, sind unter www.kfw-foerderbank.de zu finden.