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Holzhäuser

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, welcher regional angebaut wird. Die Nutzung nachwachsender Rohstoffe dient grundsätzlich dem Umweltschutz. Die moderne Holzwirtschaft bevorzugt schnell nachwachsende Bäume und vermeidet für Schädlinge anfällige Monokulturen. Der Umweltschutz wird selbstverständlich eingeschränkt, wenn Tropenhölzer mit weiten Transportwegen zum Einsatz kommen, für die Teile des Regenwaldes abgeholzt werden. Diese unnötige Form der Holzgewinnung kommt fast nur im Möbelbau zum Tragen, während für den Hausbau nahezu ausschließlich Hölzer aus einheimischer Produktion zur Anwendung kommen. Selbstverständlich hat jeder Bauherr die Möglichkeit, sich bei der Baufirma über die Herkunft des verwendeten Holzes zu erkundigen.
Dass Holz ein natürlicher Baustoff ist, wirkt sich bei vielen Menschen positiv auf die Wohnqualität aus, da sie sich in einem Holzhaus wesentlich wohler als in Gebäuden aus Beton fühlen.

Schnelles Bauen dank Holz

Gegenüber einem Neubau in Massivbauweise verringert sich die Bauzeit eines Holzhauses beträchtlich. Eine wichtige Ursache für diesen Effekt besteht in der Möglichkeit, ein Holzhaus zu einem großen Teil mit vorgefertigten Bauteilen zu errichten. Diese werden zur Baustelle geliefert und dort montiert. Diese Bauweise wird oft als „Teilfertigbauweise“ bezeichnet, aber auch Fertighäuser werden häufig auf der Basis von Holz als Baustoff errichtet.

Während ein Massivhaus nach seiner Fertigstellung zunächst austrocknen muss, entfällt diese Notwendigkeit bei einem Holzhaus, so dass ein schnellerer Bezug möglich ist. Die beschleunigte Dauer des Hausbaus und die umgehende Beziehbarkeit der Immobilie nach ihrer Errichtung führen dazu, dass der Bauherr über einen verkürzten Zeitraum der finanziellen Doppelbelastung aus Mietzahlung und Finanzierung des Bauvorhabens ausgesetzt ist. Holzhäuser verringern die Baukosten somit gleich zweifach.

Holzhäuser benötigen weniger Energie

Holz verfügt über eine ausgesprochen geringe Fähigkeit zur Wärmeleitung. Somit bewirkt der Baustoff Holz, dass im Winter die durch die Heizung erzeugte Wärme nicht an die Außenluft abgegeben wird, während er im Sommer dazu führt, dass unerwünschte Hitze nicht in Innenräume gelangt.
Somit verfügen Holzhäuser über eine sehr hohe Energieeffizienz. Diese bewirkt, dass die meisten Passiv- und Niedrigenergiehäuser ebenfalls auf der Basis des Baustoffs Holz errichtet werden.
Zusätzliche Dämmstoffe lassen sich bei Holzhäusern leicht in die Holzelemente integrieren und verbrauchen auf diese Weise nur wenig Platz.
Ein Holzhaus führt zu dauerhaften Einsparungen bei den Kosten für die Heizenergie in beträchtlicher Höhe.

Fördermöglichkeiten

Wenn das Haus die Standardbedingungen für die Anerkennung als Passiv- oder Niedrigenergiehaus erfüllt, sind besonders günstige Kredite über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu beziehen. Da Holzhäuser, welche die für diese Klassifizierung erforderlichen Werte nicht erreichen, dennoch eine überdurchschnittliche Energieeffizienz aufweisen, sind sie generell für ein Förderdarlehen seitens der KfW qualifiziert. Die Beantragung eines derartigen Förderdarlehens erfolgt über die Hausbank oder über das Kreditinstitut, mit welchem die Finanzierung des Bauvorhabens abgewickelt wird. Der Kredit der KfW wird zu einem vergünstigten Zinssatz vergeben, so dass die Gesamtbelastung für das Baudarlehen sinkt. Zusätzlich rechnen einige Banken alle Beträge, die sie nicht selber finanzieren, dem Eigenkapital zu.

In einigen Bundesländern werden Holzhäuser ergänzend durch Zuschüsse gefördert, wobei sich die meisten Programme an Familien mit Kindern richten, für diese Zielgruppe stellen Städte und Gemeinden häufig zusätzlich Baugrundstücke zu Sonderkonditionen zur Verfügung.
Einige Geschäftsbanken haben ebenfalls Sonderprogramme für dem Umweltschutz dienende Baumaßnahmen aufgelegt und vergeben teilweise Kredite zu Konditionen, die günstiger als die der KfW sind. Allerdings bestehen bei diesen Darlehen häufig regionale Einschränkungen.

Vorurteile gegenüber Holzhäusern

Gelegentlich wird eingewendet, dass Holzhäuser über eine kürzere Lebensdauer als Bauten in Massivbauweise verfügen. Diese Vermutung trifft nicht zu, zumal die Langlebigkeit eines Hauses weniger vom gewählten Baustoff als von der Qualität der Bauausführung abhängt. Holzhäuser besitzen bei einer guten Bauausführung eine faktisch unbegrenzte Lebensdauer. Natürlich ist der Befall mit dem Holzwurm an das Vorhandensein von Holz gebunden; diesem kann aber durch geeignete Maßnahmen auf natürlicher Basis wirksam vorgebeugt werden.
Die Angst, dass Holzhäuser leichter abbrennen als Massivhäuser ist ebenfalls unbegründet. Obgleich der Werkstoff Holz im Gegensatz zu Beton brennbar ist, besteht keine real vergrößerte Feuergefahr, wenn die geltenden Brandschutzvorschriften beim Bau eingehalten werden. Holz lässt sich imprägnieren, so dass es bis zu vier Stunden lang auch einem starken Feuer widersteht; der ohnehin in jedem Gebäude sinnvolle Einbau von Rauchmeldern sowie einer Sprinkleranlage verstärkt den Brandschutz.
Zutreffend ist, dass einige Bebauungspläne ausdrücklich die Massivbauweise vorschreiben, so dass Holzhäuser nicht überall errichtet werden können, andere Bebauungspläne schreiben jedoch ausdrücklich das Bauen mit Holz vor. Grundsätzlich ist es für jedes Bauvorhaben erforderlich, einen Bauplatz zu finden, an welchem das gewünschte Haus errichtet werden kann.

Hilfreiche Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf http://www.bauunternehmen.com/

Fazit

Ein Holzhaus lässt sich zu günstigen Baukosten errichten. Es bietet einen Zugewinn an Lebensqualität und reduziert die regelmäßig anfallenden Energiekosten. Somit stellt Holz den idealen Baustoff dar, zumal es sich dabei um einen nachwachsenden Rohstoff handelt.