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Nicht jeder Frostschaden wird von Wohngebäudeversicherung übernommen

Für Hausbesitzer ist die Wohngebäudeversicherung eine der wichtigsten Absicherungen, die zur Verfügung steht. Aus diesem Grund sollte der Abschluss einer solchen Versicherung zwingend rechtzeitig erfolgen. Wer eine Wohngebäudeversicherung abschließt, sollte sich aber nicht voreilig für eines der Angebote entscheiden, das von Seiten der Versicherungsgesellschaften zur Verfügung gestellt wird. Wie Infos und Vergleich zur Wohngebäudeversicherung zeigen, sollten die Tarife genauestens geprüft werden, denn nicht jedes Angebot hält auch die gleichen Leistungen bereit. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist der Winter. So wird nicht jeder Frostschaden von der Wohngebäudeversicherung übernommen.

Dieser Aspekt wird derzeit vielen Hausbesitzern auf schmerzliche Art und Weise bewusst, denn auch weiterhin hat die Kälte Deutschland fest im Griff. In den letzten Tagen wurden in Deutschland Minusgrade im zweistelligen Bereich gemessen. Diese Kälte hinterlässt grundsätzlich nicht nur bei den Menschen ihre Spuren, sondern belastet prinzipiell auch Gebäude. Eine Wohngebäudeversicherung schützt zwar prinzipiell vor den Frostschäden, die an Häusern entstehen können, doch die Versicherung kann in manchen Fällen auch die Leistungsübernahme verweigern. Wie die Richter vom Landgericht Essen entschieden haben, muss von Seiten des Versicherten damit gerechnet werden, dass die Wohngebäudeversicherung bei einem Frostschaden lediglich einen geringen Teil des Schadens übernimmt, wenn in einem leer stehenden Gebäude nicht die Entleerung der Wasserleitungen erfolgt. Grundsätzlich müssen die Immobilienbesitzer darüber hinaus auch in diesen Situationen für eine ausreichende Beheizung des Gebäudes sorgen.

In dem aktuellen Fall verursachte ein geplatztes Rohr in einer leer stehenden Wohnung eines Mehrfamilienhauses einen beachtlichen Schaden. Eine der insgesamt fünf Mieteinheiten des Hauses war zu dieser Zeit noch bewohnt. Der Eigentümer konnte nach eigenen Angaben aus diesem Grund auch nicht das Wasser im Gebäude abstellen und somit den Schaden auch nicht verhindern. Das Gericht bewertete die Situation jedoch anders und erklärte, dass der Eigentümer der Immobilie gegenüber der Wohngebäudeversicherung grundsätzlich die Pflicht hat alles zu tun, um das Risiko und die Gefahr von einem Frostschaden zu minimieren. Um dies gewährleisten zu können, hätten von ihm alle Wohneinheiten beheizt werden müssen. Darüber hinaus hätte er die Wasserleitungen, die nicht genutzt wurden, absperren müssen. Er ist jedoch der Pflicht, die er gegenüber der Versicherung hat, nicht in ausreichender Form nachgekommen.