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Eigentumswohnungen

Bei Eigentumswohnungen handelt es sich um eine Sonderform des Immobilienbesitzes, bei welcher der jeweilige Wohnungseigentümer neben dem Eigentum an seiner Wohnung anteilig am Gemeinschaftseigentum beteiligt ist. Zu diesem zählt nicht nur das Grundstück, sondern auch die gesamte für Gemeinschaftsräume genutzte Fläche. Teile des Gemeinschaftseigentums können aber auch einem einzelnen Miteigentümer als Sondereigentum übertragen werden; hiervon wird vor allem bei Stellflächen für PKW Gebrauch gemacht.

 

Die genaue Definition, was jeweils welcher Eigentumsform zugeordnet ist, findet sich in der Teilungserklärung.
Inhaber einer Eigentumswohnung zahlen ein monatliches Wohngeld, mit welchem die Hauskosten bestritten werden und aus dem eine Rücklage für Instandhaltungen und erforderliche Reparaturen gebildet wird.
Entscheidungen über Umgestaltungen im Bereich des Gemeinschaftseigentums mussten früher einstimmig von der Eigentümerversammlung getrofffen werden. Da sich diese Vorschrift als in der Realität nicht praktikabel erwies, reicht nach einer entsprechenden Gesetzesänderung inzwischen eine qualifizierte Mehrheit aus.

 

Eine Eigentumswohnung wird in den meisten Fällen vom Eigentümer selber bewohnt, er darf sie aber auch vermieten. An Hochschulstandorten kaufen Eltern ihren Kindern vor der Aufnahme des Studiums häufig eine Eigentumswohnung und hoffen, diese nach dessen Beendigung mit Gewinn wieder verkaufen zu können. Auch ohne einen realisierten Veräußerungsgewinn ist diese Form studentischen Wohnens für betuchte Eltern nicht selten günstiger als die Finanzierung einer Mietwohnung.

 

Verwaltung des Gemeinschaftsvermögens

Das Gemeinschaftsvermögen, zu welchem neben dem Gemeinschaftseigentum an der Immobilie und dem Grundstück auch das Barvermögen der Eigentümergemeinschaft zählt, wird üblicherweise durch einen in der Eigentümerversammlung gewählten Vertreter verwaltet. Bei diesem handelt es sich überwiegend entweder um einen in Verwaltungsfragen sachkundigen Miteigentümer oder um einen professionellen Wohnungsverwalter. Zu beachten ist, dass das Konto auf den Namen der Gemeinschaft geführt wird und das Gemeinschaftsvermögen somit eindeutig vom Vermögen des Verwalters getrennt wird, da ansonsten im Falle einer Insolvenz des Verwalters das Gemeinschaftsvermögen in die Insolvenzmasse fällt. Die Kontrolle des Verwalters durch einen dreiköpfigen Verwaltungsrat ist zwar nicht zwingend vorgeschrieben, aber üblich und sinnvoll.

 

 

Wer bezahlt die Instandhaltung?

Für die Instandhaltung der Wohnung ist der Wohnungseigentümer alleine verantwortlich, während sie beim Gemeinschaftseigentum gemeinsam getragen wird. Bei Sondernutzungsrechten ist der Inhaber eines solchen für die Betriebskosten verantwortlich, während größere bauliche Maßnahmen weiterhin von der Gemeinschaft zu finanzieren sind. Von dieser Regelung kann jedoch durch eine entsprechende Vereinbarung abgewichen werden.